Leistungsspektrum

  • Elektrokardiogramm (EKG) +

    Elektrokardiogramm (EKG) Eine Voraussetzung für das Schlagen des Herzens ist die elektrische Erregung der Vorhöfe und - mit einer geringen Verzögerung - der Herzkammern. Die elektrische Erregungsausbreitung des Herzens kann an der Haut über Elektroden aufgezeichnet werden.  Diese Aufzeichnung wird als Elektrokardiogramm bezeichnet und erfordert das Anbringen von 10 Elektroden an festgelegten Ableitungspunkten. Danach werden über einen Zeitraum von 10 bis 20 Sekunden die Herzströme erfasst.

    An Hand eines EKG können Herzrhythmusstörungen diagnostiziert oder Indizien für Erkrankungen des Herzmuskels wie beispielsweise Verdickungen des Herzmuskels (Hypertrophie), das Vorliegen einer Koronaren Herzerkrankung und eines akuten oder abgelaufenen Herzinfarktes gefunden werden.
  • Langzeit-EKG +

    Langzeit-EKG Der Nachweis von Herzrhythmusstörungen ist schwierig, wenn sie nur zeitweilig auftreten und zum Zeitpunkt der EKG-Schreibung gerade nicht vorhanden sind.

    Durch die Aufzeichnung eines EKG über einen längeren Zeitraum wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass zeitweilig auftretende Rhythmusstörungen aufgezeichnet werden können.

    Bei einem Langzeit-EKG erfolgt deshalb die EKG-Registrierung über 24 Stunden durch ein kleines Gerät, das auf der Brust getragen und mit 3 Elektroden mit der Haut verbunden wird.

  • Ambulantes Blutdruck-Monitoring (ABDM, Langzeit-Blutdruckmessung) +

    Ambulantes Blutdruck-Monitoring (ABDM, Langzeit-Blutdruckmessung) Mit Blutdruck wird umgangssprachlich der Blutdruck in den Arterien des Körpers gemeint. Ein zu niedriger Blutdruck (arterielle Hypotonie) kann u.a. zu Schwindel, Konzentrationsstörungen und auch zu einer Kollapsneigung führen. Dagegen kann ein zu hoher Blutdruck (arterielle Hypertonie) Beschwerden wie eine Angina pectoris, Kopfschmerzen und Luftnot verursachen.


    Eine nicht oder unzureichend behandelte arterielle Hypertonie erhöht das Risiko für das Entstehen einer Arteriosklerose und das Auftreten von Vorhofflimmern, Schlaganfällen sowie Nierenschäden. Das frühzeitige Erkennen eines Bluthochdrucks ist wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.

    Da der Blutdruck durch viele Faktoren beeinflusst wird, reicht eine einmalige Blutdruckmessung für den Nachweis oder den Ausschluss einer arteriellen Hypertonie nicht aus. Besser gelingt dies mit einem ambulanten Blutdruck-Monitoring, bei dem innerhalb von 24 Stunden ca. 70 Blutdruckmessungen erfolgen. Aber auch zur Kontrolle der Blutdruckwerte unter einer medikamentösen Behandlung ist die Durchführung eines ABDM unerlässlich.

    Um den Anforderungen im Erkennen und Behandeln der arteriellen Hypertonie besonders gerecht zu werden, habe ich eine zusätzliche Ausbildung zum Hypertensiologen (DHL) absolviert und bin Mitglied der Deutschen Hochdruckliga (DHL).
  • Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) +

    Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens) Die Darstellung des Herzens mit Ultraschall wird als Echokardiographie bezeichnet. Sie ist schmerzlos und eine der wichtigsten Methoden, mit dem ein Herz untersucht werden kann.

    Mit Hilfe der Echokardiographie kann das Herz in seiner Größe und Funktion eingeschätzt werden. Darüber hinaus ist eine Beurteilung der Herzklappen möglich.

    Die Echokardiographie ist besonders gut geeignet, um Bewegungsstörungen oder eine Pumpschwäche des Herzmuskels nachzuweisen. Darüber hinaus können durch spezielle Messungen Verengungen (Stenosen) oder Undichtigkeiten (Insuffizienzen) von Herzklappen nachgewiesen werden.

    Da die Echokardiographie keine Nebenwirkungen hat, kann sie für Verlaufsbeurteilungen problemlos wiederholt werden.
  • Ergometrie (Belastungs-EKG) +

    Ergometrie (Belastungs-EKG) Das Belastungs-EKG ist ein Provokationstest zum Nachweis von Durchblutungsstörungen am Herzen. Meist erfolgt das Belastungs-EKG auf einem Fahrradergometer. Während einer in der Intensität ansteigenden körperlichen Belastung auf dem Fahrrad wird kontinuierlich ein EKG aufgezeichnet. Sollten hierbei bestimmte EKG-Veränderungen auftreten  - man spricht dann von einer positiven Ergometrie -, ist von einem erhöhten Risiko für das Vorliegen einer Koronaren Herzerkrankung auszugehen.

    In diesem Fall sollten die weiterführenden Untersuchungsoptionen besprochen werden.
  • Spiroergometrie (Belastungs-EKG mit Analyse der Atmung) +

    Spiroergometrie (Belastungs-EKG mit Analyse der Atmung) Bei der Spiroergometrie wird das herkömmliche Belastungs-EKG mit einer gleichzeitigen Aufzeichnung der Atmung sowie der Sauerstoffaufnahme und der Kohlendioxidabgabe kombiniert. Diese Untersuchung ermöglicht im Gegensatz zur Ergometrie eine wesentlich genauere Aussage über die Leistungsfähigkeit und über mögliche Leistungseinschränkungen. Im Falle einer Leistungseinschränkung ist meist ein Rückschluss auf die Ursache möglich.

    Basierend auf den Ergebnissen einer Spiroergometrie können Empfehlungen für ein körperliches Training zur Leistungssteigerung getroffen werden.
  • Nachsorgen von Ereignisrekordern, Herzschrittmachern und Defibrillatoren +

    Nachsorgen von Ereignisrekordern, Herzschrittmachern und Defibrillatoren Wenn Sie Träger eines Ereignisrekorders, Herzschrittmachers oder Defibrillators sind, ist Ihnen sicherlich bewusst, dass eine regelmäßige Nachsorge der Implantate zur Sicherstellung einer einwandfreien Funktion notwendig ist.
    Je nach System sollte eine Nachsorge alle 3 bis 6 Monate erfolgen.



    In meiner Praxis besteht die Möglichkeit zur Nachsorge der Geräte folgender Firmen:
    - Biotronik ®,
    - Boston Scientific ®,
    - Medtronik ®,
    - St. Jude Medical ®,
    - Vitatron ®.

    Die Nachsorge anderer Hersteller ist nach Rücksprache ebenfalls möglich.
  • Telemedizinische Betreuung von Herzschrittmachern und Defibrillatoren +

    Gern betreue ich auch Ihr Schrittmachersystem oder Ihren Defibrillator über eine Fernabfrage, einem sogenannten Home-Monitoring. Dies bietet den Vorteil, dass Fehlfunktionen frühzeitig und ohne eine Vorstellung in der Praxis erkannt werden können, bevor sie ernste Probleme bereiten können.

    Bitte sprechen Sie mich an, wenn Sie eine Fernabfrage wünschen. Im Rahmen einer Nachsorge ist eine Prüfung möglich, ob Ihr System für ein Home-Monitoring geeignet ist.
  • Herz Check (Privatärztliche Leistung) +

    Das menschliche Herz schlägt pro Tag etwa 100.000 Mal und pumpt dabei in Ruhe pro Minute ca. 5 Liter Blut durch den Körper. Dadurch versorgt es alle Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Unter maximaler körperlicher Anstrengung kann die Fördermenge um das Vier- bis Fünffache auf 20 bis 25 Liter pro Minute steigen.

    Das Herz ist aber auch anfällig. So können Bewegungsmangel, eine ungesunde Lebensweise, aber auch eine genetische Veranlagung zu Erkrankungen führen. Diese treten meist ab dem 40. Lebensjahr auf.

    Ein Kreislaufcheck dient als Vorsorge und kann zusammen mit einer gesunden Lebenseinstellung das Risiko minimieren an einer Herzkrankheit zu erkranken.

    Bei einem kardiologischem Check Up erfolgen durch eine Befragung und körperliche Untersuchung eine Analyse der Ist-Situation. Zusätzliche Untersuchungen wie ein EKG in Ruhe, eine Echokardiographie und eine Spiroergometrie gestatten eine sehr genaue Beurteilung der Funktionsweise des Herz- und Kreislaufsystems. Dadurch ist das Erkennen von Risiken oder Frühstadien von Erkrankungen möglich, so dass späteren Problemen frühzeitig entgegengewirkt werden kann.
  • Sportmedizinische Untersuchung (Privatärztliche Leistung) +

    Eine sportmedizinsiche Untersuchung dient dem Erkennen von Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems, die bei dem Ausüben einer sportlichen Tätigkeit Risiko oder eine Gefahr darstellen können. Weitere Informationen finden Sie auf www.KreislaufCheck.de
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